Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ist am 31.12.2013 ausgelaufen. Diese Seite dient lediglich zur Information und wird nicht mehr aktualisiert. Informationen zu Horizont 2020, dem neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, finden Sie unter www.horizont2020.de.

Europäisches Technologieinstitut (EIT)

 Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT) - EU-Büro des BMBF

Eine Hand mal weiße Punkte auf ein blaues Display. Die Punkte sind mit dünnen Linien verbunden.

Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT)

Das European Institute of Innovation and Technology (EIT) soll zum Aushängeschild der europäischen Innovation werden. Es wurde 2008 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Budapest, Ungarn. Die Umsetzung erfolgt in den sogenannten "Wissens- und Innovationsgemeinschaften" (Knowledge and Innovation Communities, KICs).

Ziel des EIT ist es, die Innovationskapazität der Mitgliedstaaten zu steigern und damit einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum in Europa zu leisten. Dazu sollen Bereiche des "Wissensdreiecks" (Bildung, Forschung und Innovation) auf höchstem Niveau in den sogenannten "Wissens- und Innovationsgemeinschaften" (Knowledge and Innovation Communities, KICs) integriert werden.

Bislang waren die exzellenten Köpfe sowohl in der Bildung als auch in der Forschung oftmals isoliert von der Wirtschaft; im EIT können die Akteure des Wissensdreiecks zukünftig zusammengeführt und damit große Lücken in der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschlossen werden. Dadurch wird es möglich sein, Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung direkt in kommerzielle Innovationsideen zu überführen. Der Weg von der Idee zum marktfähigen Produkt wird damit erheblich verkürzt.

Der Betrieb und die Geschäftsführung des EIT erfolgt durch den Direktor. Interim-Direktor ist derzeit Martin Kern. Die Aktivitäten des EIT werden durch einen Verwaltungsrat koordiniert, der auch das strategische Management des Instituts sichert. Er nimmt außerdem die Auswahl der KICs auf einer strategischen Basis vor. Der Verwaltungsrat hat außerdem eine "Strategic Innovation Agenda" (SIA) vorgeschlagen, die auf einen Zeitraum von sieben Jahren angelegt ist und in der sowohl die langfristigen prioritären Bereiche des EIT als auch eine Schätzung des Finanzbedarfs des EIT festgelegt sind. Vorsitzender des Verwaltungsrates ist seit August 2014 Peter Olesen.

Während der gesamten Laufzeit von Horizont 2020 stehen für das EIT und die KICs rund 2,4 Mrd. Euro (nach der Kürzung durch den Europäischen Fonds für Strategische Investitionen, EFSI) zur Verfügung. Die KICs erhalten je nach ihrer "Lebenszyklusphase" eine unterschiedlich hohe Unterstützung: in der Startphase noch etwas weniger, wenn sie "Fahrt aufgenommen" haben, hingegen mehr. Das bedeutet, dass von den insgesamt verfügbaren Mitteln ein verhältnismäßig hoher Anteil für die bereits seit 2009 bestehenden KICs vorgesehen ist. Diese EIT-Mittel sollen im Durchschnitt nur 25 % der Mittel eines KICs ausmachen - hier sind also hohe Eigenanteile von den KIC-Partnern gefordert. Diese können durch Mittel aus europäischer, nationaler wie regionaler Förderung, durch Stiftungsbeiträge, durch Geld- oder Sachleistungen eingebracht werden.

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Das European Institute of Innovation and Technology (EIT) soll zum Aushängeschild der europäischen Innovation werden. Es wurde 2008 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Budapest, Ungarn. Die Umsetzung erfolgt in den sogenannten "Wissens- und Innovationsgemeinschaften" (Knowledge and Innovation Communities, KICs).

Ziel des EIT ist es, die Innovationskapazität der Mitgliedstaaten zu steigern und damit einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum in Europa zu leisten. Dazu sollen Bereiche des "Wissensdreiecks" (Bildung, Forschung und Innovation) auf höchstem Niveau in den sogenannten "Wissens- und Innovationsgemeinschaften" (Knowledge and Innovation Communities, KICs) integriert werden.

Bislang waren die exzellenten Köpfe sowohl in der Bildung als auch in der Forschung oftmals isoliert von der Wirtschaft; im EIT können die Akteure des Wissensdreiecks zukünftig zusammengeführt und damit große Lücken in der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschlossen werden. Dadurch wird es möglich sein, Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung direkt in kommerzielle Innovationsideen zu überführen. Der Weg von der Idee zum marktfähigen Produkt wird damit erheblich verkürzt.

Der Betrieb und die Geschäftsführung des EIT erfolgt durch den Direktor. Interim-Direktor ist derzeit Martin Kern. Die Aktivitäten des EIT werden durch einen Verwaltungsrat koordiniert, der auch das strategische Management des Instituts sichert. Er nimmt außerdem die Auswahl der KICs auf einer strategischen Basis vor. Der Verwaltungsrat hat außerdem eine "Strategic Innovation Agenda" (SIA) vorgeschlagen, die auf einen Zeitraum von sieben Jahren angelegt ist und in der sowohl die langfristigen prioritären Bereiche des EIT als auch eine Schätzung des Finanzbedarfs des EIT festgelegt sind. Vorsitzender des Verwaltungsrates ist seit August 2014 Peter Olesen.

Während der gesamten Laufzeit von Horizont 2020 stehen für das EIT und die KICs rund 2,4 Mrd. Euro (nach der Kürzung durch den Europäischen Fonds für Strategische Investitionen, EFSI) zur Verfügung. Die KICs erhalten je nach ihrer "Lebenszyklusphase" eine unterschiedlich hohe Unterstützung: in der Startphase noch etwas weniger, wenn sie "Fahrt aufgenommen" haben, hingegen mehr. Das bedeutet, dass von den insgesamt verfügbaren Mitteln ein verhältnismäßig hoher Anteil für die bereits seit 2009 bestehenden KICs vorgesehen ist. Diese EIT-Mittel sollen im Durchschnitt nur 25 % der Mittel eines KICs ausmachen - hier sind also hohe Eigenanteile von den KIC-Partnern gefordert. Diese können durch Mittel aus europäischer, nationaler wie regionaler Förderung, durch Stiftungsbeiträge, durch Geld- oder Sachleistungen eingebracht werden.

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