Die Evaluierungskriterien im 7. FRP

Evaluierungskriterien

Die Gutachter/innen legen bei Ihrer Bewertung die Kriterien zugrunde, die im Leitfaden für Antragstellende sowie im Annex des Arbeitsprogramms aufgelistet sind. Bei der Vorbereitung und Formulierung des Projektantrags sollten die Evaluierungskriterien für das gewählte Instrument bei der Darstellung der Projektziele und -inhalte immer im Vordergrund stehen.

Evaluierungskriterien im 7. FRP

 

  1. Wissenschaftlich/ technologiesche Exzellenz  2. Qualität und Effizienz der  Projektimplementierung und des Managements 3. Potentieller Impact durch Entwicklung, Verbreitung und Nutzung
Alle Förderarten  
  • Sinnhaftigkeit des Projketkonzepts
  • Qualität der Ziele
  • Angemessenheit der Strukturen und Verfahren des Projektmanagements
  • Qualität und Erfahrung der Teilnehmer
  • Beitrag zum erwarteten Impact wie im Arbeitsprogramm definiert
Verbundprojekte
  • Geplanter Fortschritt  gegenüber "state-of-the-art"
  • Qualität und Effizienz der Methodologie und ihres Arbeitsplans
  • Qualität des Konsortiums als ganzes (inkl. Ausgewogenheit und Komplementarität)
  • Angemessenheit der Ressourcen  (Budget, Mitarbeiter, Equipment)
  • Angemessenheit der Maßnahmen für Verbreitung / Nutzung
  • IPR-Management
Excellenznetze
  • Beitrag zur langfristigen Integration von qualitative hochwertiger Forschung
  • Qualität und Effizienz des "Joint Programme of Activities" und des dazugehörigen Arbeitsplans
  • Qualität des Konsortiums als ganzes (einschl. der Fähigkeit, die Fragmentierung in dem Forschungsbereich zu bekämpfen und dem Commitment zu einer tiefen und dauerhaften institutionellen Integration)
  • Angemessenheit der Ressourcen für die erfolgreiche Durchführung des "Joint Programme of Activities"
  • Angemessenheit der Maßnahmen für Verbreitung der Exzellenz, Nutzung der Projektergebnisse oder Verbreitung von Exzellenz durch Engagement mit "Stakeholdern" und der Öffentlichkeit
Koordinierungs- und Unter-stützungs-maßnahmen

CA:

  • Beitrag zur Koordinierung von hochwertiger Forschung
  • Qualität und Effizienz der Koordinierungs-mechanismen und des Arbeitsplans


SA:

  • Qualität und Effizienz  der Mechanismen der Unterstützungs-maßnahme und ihres Arbeitsplans
  • Qualität des Konsortiums als ganzes (inkl. Komplementarität, Ausgewogenheit) [SA: nur falls relevant]
  • Angemessenheit der Budgetaufteilung und Rechtfertigung der eizusetzenden Ressourcen (Budget, Mitarbeiter, Equipment)
 . Angemessenheit der Maßnahmen für Verbreitung der Exzellenz, Nutzung oder Verbreitung der Kenntnisse durch Engagement mit "Stakeholdern" und der Öffentlichkeit
Forschung zum Nutzen spezifischer Gruppen
  • Innovativer Character des Projekts im Vergleich zum "state-of-the art
  • Beitrag zum wissenschaftlichen / technologischen Fortschritt
  • Qualität und Effizienz der Methodologie und ihres Arbeitsplans
  • Qualität des Konsortiums als ganzes (inkl. Ausgewogenheit und Komplementarität)
  • Angemessenheit der Budgetaufteilung und Rechtfertigung der eizusetzenden Ressourcen (Budget, Mitarbeiter, Equipment)
  • Angemessenheit der Maßnahmen für Verbreitung / Nutzung der Projektergebnisse und des IPR-Managements

 

Für die Programme Ideen und Menschen gibt es darüber hinaus weitere Kriterien.

Alle Ergebnisse einer Evaluierung werden dem zuständigen Programmausschuss vorgelegt; ab einem gewissen Fördervolumen muss der Programmausschuss der Förderung in der von der Europäischen Kommission per Liste vorgeschlagenen Reihenfolge zustimmen.

Das Konsortium wird - über ein Schreiben an die koordinierende Einrichtung - über die Ergebnisse der Evaluierung informiert und erhält auch die Kommentare, die die Gutachter/innen zum jeweiligen Projekt auf dem entsprechenden Evaluierungsbogen festgehalten haben.

 

Integrierte Projekte: 

  • Relevanz für die Erreichung der Programmziele
  • Wissenschaftlich technische Exzellenz
  • Möglicher "impact"
  • Qualität des Konsortiums
  • Managementqualität
  • Mobilisierung von Ressourcen

Exzellenznetze:

  • Relevanz für die Erreichung der Programmziele
  • möglicher "impact"
  • Exzellenz der Partner und die Kapazität des Netzwerks, Exzellenz über seine eigene Grenzen hinaus zu fördern,
  • Ausmaß und Nachhaltigkeit der geplanten Integration, Aussichten auf eine dauerhafte Integration der Forschungskapazitäten und -ressourcen über die Dauer der EU-Förderung hinaus
  • Organisation und Management

Gezielte spezifische Forschungsprojekte:

  • Relevanz für die Programmziele
  • Wissenschaftlich-technische Exzellenz
  • Möglicher "impact"
  • Qualität des Konsortiums
  • Managementqualität
  • Mobilisierung von Ressourcen

Weitere Kriterien können Anwendung finden:

  • die Schaffung von Synergien durch Ausbildung auf allen Ebenen
  • die Bereitschaft und Kapazität, mit anderen Akteuren und der Öffentlichkeit - über die Forschungsgemeinschaft hinaus - als Ganzes zusammenzuarbeiten
  • dabei zu helfen, Bewusstsein und Kenntnisse zu verbreiten und die weiteren gesellschaftlichen Implikationen der vorgeschlagenen Arbeiten zu untersuchen
  • Aktivitäten zur Stärkung der Rolle der Frauen in der Forschung