Sicherheitsforschung

Beschreibung:

Sicherheitsforschung wird im 7. Forschungsrahmenprogramm erstmals als eigener prioritärer Themenschwerpunkt angesprochen und leistet einen Beitrag für den Aufbau sowie den Erhalt eines europäischen Raumes für Freiheit, Gerechtigkeit und Sicherheit. Ein sicheres Europa ist die Grundvoraussetzung für die Lebensplanung der Menschen, Wohlstand, wirtschaftliche und gesellschaftliche Investitionen sowie Freiheit.

Das neue Sicherheitsforschungsprogramm ist eine Querschnittsaktivität und trägt somit auch zu anderen Politikbereichen wie Transport, Gesundheit, Energieversorgung und Umweltschutz bei. Insgesamt werden in den nächsten sieben Jahren für den Bereich Sicherheitsforschung 1,3 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt.

Zielsetzungen/ Forschungsschwerpunkte:

Das Ziel des europäischen Sicherheitsforschungsprogramms besteht darin, Technologien zu entwickeln und eine Wissensgrundlage zu schaffen, die dazu geeignet sind, die europäische Gesellschaft und ihre Bürger vor Bedrohungen, wie Terrorismus, organisierte Kriminalität, Naturkatastrophen sowie Industrieunfällen zu schützen. Bei der Umsetzung der geplanten Aktivitäten stehen als Grundprinzipien immer die Respektierung der Privatsphäre sowie die Bürgerrechte im Vordergrund.

Ein weiteres Ziel des europäischen Sicherheitsforschungsprogramms besteht darin, die verschiedenen nationalen und internationalen Akteure zusammenbringen, deren Kooperation zu stimulieren und gemeinsame Aktivitäten zu koordinieren, um Synergien zu nutzen und Doppelförderung zu vermeiden.

Das Arbeitsprogramm für den Bereich Security Research resultiert aus den Empfehlungen des Beratungsgremiums "European Security Research Advisory Board" (ESRAB) und den Erfahrungen aus den "Preparatory Actions for Security Research" (PASR), die im Zeitraum von 2004 bis 2006 als vorbereitende Maßnahme durchgeführt wurde.

Das Arbeitsprogramm, das zunächst für den ersten Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen im Jahr 2007 konzipiert wurde, ist in vier Missionen:

  1. Sicherheit der Bürger
  2. Sicherheit von Infrastrukturen und Versorgung
  3. Intelligente Überwachung und Grenzsicherheit
  4. Wiederherstellung der Sicherheit im Krisenfall

sowie drei Querschnittsaktivitäten:

  1. Integration, Zusammenschaltung und Interoperabilität von Sicherheitssystemen
  2. Sicherheit und Gesellschaft
  3. Koordinierung und Strukturierung der Sicherheitsforschung

unterteilt, an denen sich alle ausgeschriebenen Themen orientieren. Diese Missionen und Querschnittsaktivitäten werden auch für die kommenden Aufrufe die Grundstruktur bilden.

 

Ansprechpartner

  • Dr. Thorsten Fischer

    • VDI Technologiezentrum GmbH, NKS Sicherheitsforschung (Programmkoordination)
    • VDI-Platz 1
    • 40468 Düsseldorf
    • Telefonnummer: 0211/6214-628
    • Faxnummer: 0211/6214-484
    • E-Mail-Adresse: fischer_t@vdi.de
    • Homepage: http://www.vditz.de/nks
  • Dr.-Ing. Karin Wey

    • VDI Technologiezentrum GmbH, NKS Sicherheitsforschung
    • VDI-Platz 1
    • 40468 Düsseldorf
    • Telefonnummer: 0211 / 6214-433
    • Faxnummer: 0211 / 6214-484
    • E-Mail-Adresse: wey@vdi.de
    • Homepage: http://www.vditz.de/nks
  • Dr. Steffen Muhle

    • VDI Technologiezentrum GmbH, NKS Sicherheitsforschung
    • VDI-Platz 1
    • 40468 Düsseldorf
    • Telefonnummer: 0211/6214-375
    • Faxnummer: 0211/6214-484
    • E-Mail-Adresse: muhle@vdi.de
    • Homepage: http://www.vditz.de/nks