Synergien zwischen Strukturfonds, CIP und Forschungsrahmenprogramm


 

Mit der Lissabon-Strategie hat sich die Europäische Union das Ziel gesetzt, wettbewerbsfähigster wissensbasierter Wirtschaftsraum der Welt zu werden. Ein wichtiger Beitrag zur Verwirklichung dieses Ziels soll durch die Stärkung des Wissens und der Innovation geleistet werden. In diesem Zusammenhang wurde eine Steigerung der Investitionen im Bereich Forschung und Innovation auf 3% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) bis 2010 (Barcelona-Ziel) beschlossen.

2007 - 2013

Die Regionen spielen eine wichtige Rolle für den Ausbau des Bereiches Forschung und Innovation in Europa.
Im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) wird nach den Erfolgen im 6. FRP der regionale Ansatz - insbesondere im Spezifischen Programm Kapazitäten - deshalb auch stärker berücksichtigt.

Parallel haben 2006 die Mitgliedsstaaten durch eine Entscheidung des Rates mit Nachdruck zur Stärkung der Lissabon-Strategie im Rahmen der Durchführung der europäischen Kohäsionspolitik aufgerufen. In diesem Zusammenhang wurde die Relevanz der Förderung von Wissen, Forschung und Innovation auf regionaler Ebene für das Wachstum erneut betont.

Die Berücksichtigung der Bereiche Wissen, Forschung und Innovation ist damit bindend für die inhaltliche und finanzielle Durchführung der europäischen Strukturpolitik, dies gilt insbesondere für die Umsetzung ihrer Instrumente.

In Folge der Konvergenz der Programmziele auf europäischer Ebene wird auch eine verbesserte Nutzung der Synergien der unterschiedlichen Förderinstrumente angestrebt.
Die Synchronisierung der Förderlaufzeit der verschiedenen Förderprogramme soll auch eine Koordinierung dieser Aktivitäten erleichtern.

In Deutschland liegt die Federführung für die Strukturfonds beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Für die Durchführung und Abwicklung der verschiedenen Maßnahmen sind in der Bundesrepublik Deutschland die Länder zuständig.

An der Umsetzung des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Deutschland sind unter Leitung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) folgende Bundesministerien beteiligt: das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Weitere Informationen